Jurybericht zur 46. Rheinischen Fotomeisterschaft

Es war uns eine Ehre, einer der traditionsreichsten Fotowettbewerbe des DVF jurieren zu dürfen, der nun bereits zum 46. Mal ausgerichtet wird. Bei winterlichen Bedingungen ging es am 01.02. also Richtung Bornheim, wo im Schlosshotel Domäne Walberberg die Jurierung stattfand.
Die Jurierung der digitalen Werke fand vor einem hervorragenden 27 Zoll Monitor statt, der keine Bildfehler verzieh.

 

Es galt 396 Bilder von 132 Autoren zu bewerten.

Die Vorbereitungen waren getroffen, es gab für jeden Juror eine Bildliste, auf der man sowohl seine Punkte, als auch Kommentare eintragen konnte. Das ist mal eine gute Idee!
Die Jurierung fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre unter hervorragenden Bedingungen statt. Wolfgang Craen, Uwe Flöck, Liane und Günter Nagel sowie Norbert Liebertz kümmerten sich sehr fürsorglich um uns. Nach Einweisung durch den Landesverbandsvorsitzenden Wolfgang Craen konnte es also losgehen. In einer ersten Sichtung bekamen wir einen groben Überblick über die eingereichten Werke, bei dem zweiten Durchgang ging es dann um die Punktevergabe. Bei der doch überschaubaren Anzahl an Bildern konnte man sich genügend Zeit nehmen, die Bilder zu beurteilen und zu besprechen.
Nach Abschluss der Jurierungsrunde am Sonntag standen die Gewinner fest.

Was ist uns aufgefallen?

Viele Fotos hätten deutlich mehr Potential gehabt, einzig die fehlende oder fehlerhafte Bearbeitung hat eine höhere Punktevergabe verhindert.
Übersättigte Farben, überschärfte oder unscharfe Fotos, Sensorflecken und Stempelfehler könnten schon im Vorfeld  in den Fotoclubs besprochen und korrigiert werden.
Bei manchen hätte bereits eine leichte Vignettierung gereicht, um den Blick auf das Hauptmotiv zu konzentrieren. Ebenso hätte oft ein anderer Beschnitt zu deutlich mehr Punkten verholfen.
Was die Motivauswahl betrifft, sahen wir leider wenig Innovatives. Viele Fotos ließen oft trotz guter Ansätze Kreativität vermissen.
Die Bildidee war meist vorhanden, wurde aber nicht konsequent zu Ende gedacht und umgesetzt.
Es ist uns bewusst, dass man nicht allen gerecht werden kann und der ein oder andere enttäuscht sein wird. Aber es wäre uns wichtig, dass unsere Bewertung nicht als Kritik sondern als Anregung verstanden würde.
Diese Jurierung hat uns sehr viel Freude gemacht. Wir möchten uns beim Team um Wolfgang Craen für die herzliche Aufnahme bedanken. Selten trifft man auf einen solch harmonierenden Landesvorstand!

Susanne und Peter Jung, Steffen Klos

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